Sonntag, 26. April 2015

Oldtimertreffen 2015 im VW-Autohaus Streese in Pritzwalk

Der Star beim diesjährigen Oldtimertreffen in Pritzwalk dürfte wohl der stets dicht umlagerte Melkus RS2000 gewesen sein. Auch das "Vorgängermodell", der Melkus RS1000, war zu sehen.







Freitag, 10. April 2015

Baumschule Pritzwalk und der neue Träger für MAE ...

Wie man aus der Tagespresse schon entnehmen konnte, hat der Natur- und Landschaftsschutz – Denkmalpflege Förderverein Streckenthin e.V. die Absicht, einige Projekte des Weiden-Camp e.V. zu übernehmen und weiterzuführen. Zu diesen gehört das sogenannte „Grüne Klassenzimmer“ und die Bastelstraße an der Hainholzmühle, sowie die Baumschule im Hainholz.
Der Weiden-Camp e.V hat aus wirtschaftlichen und personellen Gründen seine Tätigkeit im Bereich Arbeitsförderung eingestellt, ohne neuen Träger hätten die benannten Projekte aufgegeben werden müssen. Für die Gartenbaumaßnahme in der Baumschule fiel nun am 1.April der Startschuss – zehn Langzeitarbeitslose werden sich im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (umgangssprachlich 1-Euro-Job) unter Anleitung und Betreuung durch die Mitarbeiter des NLD Streckenthin mit dem Anbau von diversen Gemüsesorten wie Tomaten, Gurken, Zucchini, Auberginen, Kohlrabi, Kartoffeln usw. zur Belieferung der ortsansässigen Einrichtungen der Tafeln beschäftigen. Dieses wird auf dem Gelände der Baumschule auf Ackerflächen von ca. 2000 qm und in Folienzelten mit einer Fläche von insgesamt ca. 500 qm stattfinden.
Die beim Jobcenter Prignitz beantragte und recht zügig bewilligte Maßnahme hat einen Zeitrahmen von acht Monaten und endet am 30.11.2015. Ein neuer Aspekt ist dabei das besondere Augenmerk auf die Betreuung der teilnehmende Langzeitarbeitslosen. Da dies für die Maßnahmeträger eine z.T.   völlig neue Aufgabe darstellt, war bei der Vorbereitung eine gute Zusammenarbeit zwischen Jobcenter und dem NLD Streckenthin unverzichtbar.
Die ersten Tätigkeiten der Maßnahmeteilnehmer werden nun darin bestehen, die Anbauflächen vorzubereiten und die im Laufe des Winters witterungsbedingt zum Teil sehr in Mitleidenschaft gezogenen Folienzelte herzurichten.
Mit etwas Elan und entsprechendem Wetter wird es dann auch eine gute Ernte geben.








Donnerstag, 29. Januar 2015

Samstag, 24. Januar 2015

Jetzt ham wir ihn ooch ...

... den Winter in der Prignitz!

Luch zwischen Dannenwalde und Bärensprung

Im Wald zwischen Gumtow und Schönhagen

Landstrasse Richtung Gumtow
Landstrasse Richtung Sadenbeck
Landstrasse Richtung Pritzwalk
Bei Streckenthin
Bei Streckenthin
Landstrasse Richtung Streckenthin
Gutshaus Streckenthin
Feldweg bei Streckenthin
Kirche Streckenthin
    














Donnerstag, 15. Januar 2015

"Das Zimperlieschen von der MAZ" ...

... oder "Wenn Schmierfinken giftig werden"
„In Russland werden die Medien von der Regierung gleichgeschaltet, bei uns übernehmen sie das gerne auch mal selbst. Für den Journalismus wird die Krim-Krise damit zur Sinn-Krise.“ - diesen Satz konnte man vor fast einem Jahr im Spiegel Online lesen. Geschrieben wurde er von einem der bekanntesten Vertreter der schreibenden Zunft Deutschlands, von Jakob Augstein. Seine Kritik bezieht sich auf die mehr als einseitige Berichterstattung deutscher Medien über die Vorgänge in der Ukraine. Genau diese Art der Berichterstattung war es übrigens auch, die zu massiven Beschwerden von Zuschauern bei der ARD und zu scharfer Kritik des ARD-Programmbeirates als deren Interessenvertretung über eine "fragmentarische", "tendenziöse", "mangelhafte" und "einseitige" Darstellung der Vorgänge in der Ukraine führte. Leider muss festgestellt werden, dass auch die MAZ in diesem Rahmen keine Ausnahme bildet. Und wenn nun, nachdem mit „Lügenpresse“ das Unwort des Jahres gekürt wurde, auch noch versucht wird, die Kritiker an unseren Medien zu schmähen, dann entsteht umso mehr der Eindruck, als wenn ein Ertappter seinen Hals aus der Schlinge ziehen möchte. Die Studie „Zimperlieschen? Wie deutsche Journalisten mit Kritik umgehen“ des Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus an der TU Dortmund bestätigt den Anschein, dass man sich offenbar mehr als schwer damit tut, kritisiert zu werden bzw. mit Kritik angemessen umzugehen. Vielleicht sollte man sich in deutschen Redaktionsstuben ganz einfach mal fragen, warum laut einer Umfrage des Umfrage-Institut YouGov vom Dezember 2014 47 % der Deutschen glauben, deutsche Medien würden einseitig berichten und seien von der Politik gelenkt, und nur 40 % diese für unabhängig halten? In Ostdeutschland sind es sogar 55 %, die nicht an abhängige Medien glauben. Und was besonders bemerkenswert ist – je besser Bildung und Einkommen, desto größer ist dieses Misstrauen. Eigentlich Grund genug, sich Asche aufs Haupt zu streuen, in Selbstkritik zu üben und nicht selbstgefällig die Kritiker zu diffamieren. Wie gesagt – eigentlich … wenn da nicht die Sache mit dem Zimperlieschen wäre!