Donnerstag, 29. Mai 2014

Bilder einer kleinen Kirche

In Streckenthin bei Pritzwalk steht diese vom damaligen Gutsherren Adam-Joachim von Zicker als Saalkirche ohne Turm im Jahr 1692 erbaute kleine Fachwerkkirche. Das Streckenthiner Gotteshaus gehört nicht der Kirche, sondern als einzige Kirche im Landkreis Prignitz einer Gemeinde, in diesem Fall der Stadt Pritzwalk.Hier ein paar Fotos davon






"Der frühe Nazi-Terror in Brandenburg"

war jüngst in der MAZ zu lesen. Dazu fiel mir ein, daß es in Pritzwalk eine ganz eigene Art der Geschichstbewältigung speziell in der Nachwendezeit gab. "Gleich nach der Machtergreifung Hitlers war Henkel bei Freunden untergetaucht. Zur Stadtverordnetenversammlung im März 1933 erschien er und wurde im Anschluß von einer Nazi-Bande brutal zusammen geschlagen. Dies war der Auftakt von zahlreichen Mißhandlungen. Ab Mitte 33 war Ernst Henkel im KZ Alt Daber inhaftiert, später im KZ Oranienburg. Immer wieder geschlagen und gedemütigt entließ man ihn 1934 als schwer gesundheitlich geschädigt. Trotzdem behielt er seine aufrechte demokratische Gesinnung und klagte selbst unter den Bedingungen der Nazi-Diktatur vor dem Amtsgericht wegen Wiedergutmachung. 1944 starb er an den Spätfolgen seiner im KZ erlittenen Verletzungen." - so kann man hier nachlesen. In Pritzwalk gab es vor 1989 einen Ernst-Henkel-Platz. Dieser wurde auf Betreiben der Stadtverordneten SOFORT nach der Wende in Bürgerpark umbenannt. Warum eigentlich? Dafür gibt es seit den neunziger Jahren eine Schule in Pritzwalk, die nach Herbert Quandt benannt ist. Nach dem Mann, über den Benjamin Ferencz, Mitarbeiter der Anklagebehörde bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen, sagte, daß er bei Vorliegen der heute zugänglichen Dokumente neben Krupp und Flick als Hauptkriegsverbrecher angeklagt und verurteilt worden wäre. Was Herrn Dr.Simon von der Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Umgebung e.V. nicht daran hinderte, besonders lobende Worte über das Wirken der Familie Quandt nach dem Krieg zu finden und damit das Beibehalten des Namens "Herbert Quandt-Schule" zu begründen. So sieht Vergangenheitsbewältigung in Pritzwalk aus - der Name eines Opfers der Nazis wird getilgt und ein potentieller Unterstützer der Nazis und Kriegsverbrecher dient als Namensgeber für eine Schule.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Am 24. und 25.05.2014 Dampflokeinsatz vor Personenzügen beim Pollo in der Prignitz

Am 24. und 25 Mai 2014 gibt's für alle Eisenbahnfans wieder ein besonderes Erlebnis in der Prignitz - es verkehrt ein dampflokbespannter Zug mit der 99 4511 der Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V. (IGP) aus Jöhstadt. Grund für mich, schon heute in Mesendorf vorbeizuschauen und ein paar Fotos zu machen.

Dampflok 99 4511

Personenwagen 970-546 und 970-604

Wärmeschutzwagen 97-52-73

Diesellok Kö 6401 mit Personenwagen 970-851

Personenwagen 970-855 und Packwagen 975-312

Bahnhof Mesendorf


Freitag, 16. Mai 2014

Kulturstop der Tour de Prignitz 2014 in Streckenthin

Kurz vor 12:30 Uhr erreichten die Radler aus Meyenburg bei der 5.Etappe der Tour de Prignitz 2014 auf dem Weg nach Putlitz den Kulturstopp in Streckenthin beim dortigen Natur-, Landschafts- und Denkmalpflege Förderverein Streckenthin e. V..

 Ganz vorne mit im Feld der Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie in Brandenburg Günther Baaske, der sich im Zuge der Besichtigung der Ausstellungen in den Museen des Vereins bei einem Gespräch mit der langjährigen Mitarbeiterin Frau Marion Schumacher sehr interessiert für die Sorgen und Nöte des NLD zeigte.

 Das Gros der Pedaleure ließ es sich nicht nehmen, bei idealem Radfahrwetter einen Blick ins Druckereimuseum sowie ins Museum ländliches Leben zu werfen.

Nebst Pritzwalks Bürgermeister war ebenfalls Frau Rosenbaum erschienen, seit April die neue Leiterin des Pritzwalker Stadt- und Brauereimuseums. Grund ihres Besuches dürfte wohl auch gewesen sein, die museale Einrichtung in Streckenthin das erste Mal in Augenschein zu nehmen. Gegen 13:00 Uhr machte sich das Radlerfeld dann nach dieser interessant gestalteten Pause wieder auf den Weg über Pritzwalk nach Putlitz. Wobei der Minister fast den Anschluss verpasste, er musste vor der Abfahrt noch kurz die Erlöserkirche aufsuchen.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Sie sieht nichts und sie hört nichts!

Und belügt ihr Publikum!  Zum Ersten dürfte die Arbeitslosigkeit bestenfalls als Ergebnis der fragwürdigen AGENDA 2010 ihres Vorgängers Gerhard Schröder gesunken sein und zum Zweiten kann, betrachtet man die realen Arbeitslosenzahlen, von einem dramatischen Sinken dieser Zahl überhaupt keine Rede sein. Was aber wirklich als dramatisch zu bezeichnen ist, das sind die seit ihrem Amtsantritt immer offener zutage tretenden sozialen Verwerfungen in diesem Land. Davon kein Ton von Seiten der Kanzlerin. Stattdessen für die von Arbeitslosigkeit Betroffenen nur dumme bis zynische "Ratschläge". Den Besuch in Wittenberge hätte sich Frau Merkel sparen können.

Freitag, 2. Mai 2014

1.Mai 2014 - Klangwelle Schwerin ...

Trotz strammem Nordostwindes eine tolle Licht- und Wassershow auf dem Berta-Klingberg-Platz in Schwerin. Eine Veranstaltung zum Auftakt des Schweriner Kultur- und Gartensommers.