Sonntag, 28. September 2014

Bei Krakow am See ...


gibt's auf einer kleinen Halbinsel in unmittelbarer Nähe der Bundesstrasse 103 den Jörnberg. Und darauf den sogenannten Jörnbergturm. Der erste Turm aus Holz wurde 1897 erbaut, dem folgte 1907 einer aus Stahlbeton. Dieser wurde im Krieg aber gesprengt. Der heutige Turm hat eine Aussichtsplattform, die über 126 Stufen einer Wendeltreppe erreicht wird und 100 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Das Gekraxel auf den Jörnberg und anschließend auf den Aussichtsturm wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt.
Jörnbergturm auf dem Jörnberg bei Krakow am See

















Samstag, 27. September 2014

Freitag, 26. September 2014

Riesenkürbis aus Pritzwalk

Sebastian Lüders will es in diesem Jahr bei den brandenburgischen Landesmeisterschaft der Kürbiszüchter mit seinem "Atlantic Giant" wissen. Über 600 Kilogramm soll der gigantische Kürbis dann auf die Waage bringen und damit nach dem letztjährigen fünften Platz auf Siegeskurs steuern. Dafür drücken wir dem jungen Mann aus Putlitz und seinem gelben Zögling kräftig die Daumen.

Mittwoch, 24. September 2014

Bonkerland Teil 1 - Frederikshavn

Während der Zeit der Besetzung Dänemarks durch die deutsche Wehrmacht von 1940 bis 1945 entstanden 7500 Bunker als Teil der Befestigungsanlagen des Antlantikwals. 6000 davon wurden an den langen Küstenlinien im Grunde durch dänische Arbeiter, bis zu 100.000 waren dort tätig, und auf Kosten des dänischen Staates errichtet. Die Baukosten betrugen nach heutiger Rechnung 50 bis 60 Milliarden Euro. Sie entsprechen ungefähr dem Wert von 12 Grosse-Belt-Brücken und stellen damit Dänemark grösstes Bauwerk dar. Der Zweck dieser Anlagen war, eine Anlandung alliierter Streitkräfte von See her auf das von den Axenmächten besetzte europäische Festland zu verhindern. Heute sind viele dieser Anlagen zu Sehenswürdigkeiten bzw. Museen für Touristen umfunktioniert. In Nordjütland findet man sie besonders in Frederikshavn, Skagen, Hirtshals, Vigsø, Hanstholm, Løkken, auf dem Bullbjerg oder bei Kettrup Bjerge. Einen Eindruck von diesen Anlagen möchte ich mit ein paar Fotos vermitteln und vielleicht auch zu einem Besuch animieren. Beginnen möchte ich heute mit den Befestigungsanlagen bei Frederikshavn an der Ostküste Jütlands.

Frederikshavn stellte für die deutsche Wehrmacht einen wichtigen Hafen dar, um die Versorgung des ebenfalls besetzten Norwegens absichern zu können. Aus diesem Grund wurde unmittelbar nach der Einnahme Dänemarks auf dem Pikkerbakken begonnen, Verteidigungsanlagen zu errichten. Ab 1942 wurden Betonbunker errichtet, 1943 4 15,0 cm Geschütze von "Niels Jule" stationiert.

Eines der 15,0 cm Geschütze des ehemaligen Küstenpanzerschiffes "Niels Jule", das von der deutschen Wehrmacht erbeutet und umgebaut wurde. Drei dieser Geschütze stehen noch in Bunkern Regelbau M 270 als Hauptbestandteil der Befestigungsanlage Bangsbo Fort Stützpunktgruppe Süd auf dem Pikkerbakken südlich Frederikshavn. 

Geschützschartenstand 150 mm 120 Grad M 270



Einer der Geschützbunker von außen betrachtet.



Der Feuerleitstand der Sperrbatterie Frederikshavn, ein Regelbau M 162a.



Munitionsbunker M 134
Doppelgruppenunterstand für 20 Mann Regelbau R 622

Radarbunker Regelbau V174

Radarbunker Regelbau V174 für Würzburg Riese




Kommandostand für Marineküstenbatterien Regelbau M152

Sonntag, 21. September 2014

Leerstand in Pritzwalk ...


Idylle pur ...

... vor Pritzwalks Toren! Stamers Kuhle - eine voll Grundwasser gelaufene, ehemalige Tongrube, gelegen an der Kreisstraße 7013 zwischen Pritzwalk und Giesensdorf. Baden ist leider verboten.






Donnerstag, 18. September 2014

Die letzten Tage des Sommers 2014 -

Dampferfahrt auf dem Schweriner See bei wunderbarem, sonnigen Wetter, 23 Grad, mässigem Wind aus NO und der Nikon im Gepäck.
 








 



















Dienstag, 16. September 2014

Interessant für Eisenbahnfans ...

das Eisenbahnromatik Hotel "BR 50" in Meyenburg/ Prignitz. Gelegen direkt neben der alten Strecke Meyenburg - Güstrow, die 1887 vollendet und im Jahr 2000 stillgelegt wurde und heute nur noch gelegentlich, zu besonderen Anlässen befahren wird. Das Hotel befindet sich in einem von der Deutschen Reichsbahn für diverses Bahnpersonal errichtetem Gebäude . Dort, wo heute die restaurierte Dampflokomotive der Baureihe 50 steht, befand sich früher ein Lokschuppen.




Freyenstein hat sogar zwei!!!

Freyenstein, gelegen am A... der Welt, wirkt beim Durchfahren nicht nur verschlafen. Ausgestorben trifft es eher. Aber - es hat ZWEI Schlösser!!! Ein altes und ein neues ! Und das bei nicht einmal 1000 Einwohner. Das alte Schloss, wie eine Burg wirkend, wurde 1556 erbaut und war zuerst Sitz derer von Rohr, später derer von Winterfeld. Das neue wurde 1650 erbaut und war Sitz derer von Winterfeld.

Der "jüngere" Teil des Schlosses wird gerade restauriert







der ältere, weiter östlich gelegene 
wirkt wie ein verwunschenes Märchenschloss